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SPIRIT OF CRIPS
Roadshow zum Antidiskriminierungstag am 5. Mai 2003
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Mit dieser Veranstaltung war PARTIZIP direkt zu Ihnen, in
Ihrer Stadt. Im Gepäck hatten wir behinderte und nicht behinderte Künstler. Gemeinsam wollten sie etwas gegen Diskriminierung unternehemen, Sie unterhalten und zusammen eine menge Spass haben. Aus diesem
Grund haben wir Kunst als gemeinsamen Nenner gewählt, Kunst verbindet.
Kunst und Kultur von Menschen mit einer Behinderung
besitzt eine eigene Qualität, die sich speist aus einem anderen Blickwinckel, aus einer unverstellten, direkten Ausdrucksweise. Daraus ergeben sich ganz neü, in ihrer Andersartigkeit aufregende Ein- und
Ansichten der Realität.
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Wenn wir uns heute gegen Diskriminierung wehren, dann deshalb, weil
behinderte Menschen noch immer nicht in jede Strassenbahn und Bus des Öffentlichen Personenverkehrs kommt, weil sie in der Deutschen Bahn nicht auf die Toilette können, weil Vergewaltiger von behinderten Opfern
immer noch milder bestraft werden, weil Behinderung heute immer noch ein Makel darstellt, weil, wei, weil, weil...
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Trotzdem, bei aller Diskriminierung, die wir täglich
erleben, sind unsere Gedanken nicht nur am 5 Mai, bei den Opfern des Irakkrieges, insbesondere, bei den behinderten, chronisch kranken und mobilitätseingeschrängten Kindern und Erwachsenen.
Shalom,
Ihr
Ralph Büsing
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