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Larry Flynt
Der Chef des âHustlerâ
Larry Flynt, 59, ist ein Pornoproduzent, der einen Beitrag zur Festigung der
Demokratie leistete. Ein Mann, dem nichts heilig war, mit Ausnahme des Rechts auf freie MeinungsĂ€uĂerung. Und so wurde Larry Flynt ein Held, ob er das wollte oder nicht. Ob wir das wollen oder nicht. Seit einem
Attentat 1979 ist er gelÀhmt und fÀhrt heute in einem vergoldeten Rollstuhl vor.
Larry Flynts schamloses âHustlerâ- Magazinâ, zu deutsch
"Prostituierte", in dem Nachtclub-TÀnzerinnen sich erstmals prÀsentieren, wie Gott sie schuf, bringen seinem Herausgeber nicht nur phantastischen Reichtum, sondern auch duzende Prozesse ein, Aufenthalte
in GefĂ€ngnissen, staatlichen Nervenheilanstalten und schlieĂlich eine Anschlag, der ihn fast das Leben kostet.
Geboren ist Larry Flynt am 1. November 1942 in Amerikas tiefster Provinz. Er kommt
aus Ă€rmsten VerhĂ€ltnissen, besitzt keine abgeschlossene Schulausbildung und wird einer der reichsten Verleger der USA. Sein Aufstieg beginnt zu Beginn der 70er Jahre, als die sexĂŒlle Revolution die Vereinigten
Staaten ĂŒberrollt und auf die moralische EntrĂŒstung zahlloser selbsternannter FĂŒhrer prallt.
Sein Leben erzÀhlt die amerikanische Urgeschichte, angesiedelt im
Rotlichtdistrikt. Geboren in einer HolzhĂŒtte im Osten Kentuckys, arbeitet sich Flynt erst mit Alkoholschmuggel, dann mit dĂŒsteren Nachtklubs und schliesslich mit Pornomagazinen zum MultimillionĂ€r empor. Er lebt
bizarr, steht auf schmierigen Luxus, Elfenbeinmöbel, RĂŒschenhemden und schwere Ami-Schlitten.
BĂŒsing
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