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Zwischen Schönheit und Schmerz, Liebe und Leid, Kunst
und Erotik spielt sich das Leben von Mexikos berühmtester Malerin ab.
Im Grunde gab es nur zwei Körperteile, die Frida Kahlo
nie im Stich ließen – ihr Kopf und ihre Hände. Der lebendigen, lebenslustigen, witzigen Frau steht zeitlebens ihr Körper im Wege, gegen dessen Verfall sie sich mit aller Kraft und nicht zuletzt mit ihren
Gemälden zur Wehr setzt.
Ein Busunglück hat, als sie achtzehn Jahre alt ist,
schlagartig ihr Leben verändert. Die Folge der zahllosen Brüche und schwersten Unterleibsverletzungen sind 32 Operationen in 29 Jahren, einengende Gipskorsetts, immer wieder künstliche Streckungen der
Wirbelsäule, zahlreiche Folgekrankheiten und daürnde Schmerzen, die Kahlo zum Teil nur mit Alkohol oder anderen Drogen erträgt. Um zu überleben, malt sich Kahlo in ihren detailgenaün, überwiegend
kleinformatigen Selbstporträts die körperlichen und seelischen Verletzungen von der Seele. Tief verwurzelt in der indianischen Kultur ihrer Heimat, benutzt sie eine symbolhafte, oft unwirkliche
Bildsprache.
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